ENTDECKEN SIE FAMILIENGESCHICHTEN
Eine Reise durch Generationen und Ereignisse

Projekte
1. Der Blog KAISER-CORDES-FAMILIENFORSCHUNG
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Bei meinen Recherche zu den Wurzeln der Familie sammelten sich zahlreiche Informationen über das Leben einiger Vorfahren an. In der nüchternen Struktur einer Ahnenreihe oder eines Stammbaums sind diese Informationen nicht sichtbar. Auch lassen sich Zusammenhänge nicht gut darstellen. Hieraus entstand die Idee für einen Blog zur Familiengeschichte. Es ist aber nicht nur Familiengeschichte, sondern auch Heimatgeschichte und Sozialgeschichte. Die Auswertung historischer Quellen ermöglicht, einen Einblick in das Leben der Vorfahren zu bekommen. Es ist auch die Geschichte vieler anderer Menschen in den Lebensräumen unserer Vorfahren.
In der Rubrik „FUNDSTÜCKE DER FAMILIENFORSCHUNG oder WAS SONST NOCH GESCHAH“ werden in unregelmäßigen Abständen Beiträge veröffentlicht, die Einblicke in das Leben der Vorfahren ermöglichen.
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Wo war der Ursprung der Familienzweige?
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Wo sind Brüche in der Familie?
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Warum haben Familienmitglieder einen neuen Namen angenommen?
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Welche Rolle hatten Familienmitglieder in Erzählungen der Heimatgeschichte?
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Welche verborgenen Dokumente sind von den Vorfahren zu finden?
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Zwei weitere Rubriken ergänzen diese Beiträge.
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In der Rubrik DOKUMENTE sind Urkunden und Testamente aus öffentlichen Quellen zusammengestellt, die Bezug zu den Vorfahren haben.
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In der Rubrik QUELLEN werden Dokumente vorgestellt, die eine besondere Bedeutung für die genalogische Forschung in den Lebensräumen der Vorfahren haben.
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2. Das Ortsfamilienbuch Ense 1717 bis 1783 (in Vorbereitung)
Ein weiteres Projekt der Familienforschung ist das Ortsfamilienbuch Ense. Es ist ein Buch mit 850 Seiten für Familien- und Heimatforscher. Es ist die Geschichte der Familien des Kirchspiels Bremen von 1717 bis 1783. Als Grundlage der Darstellung dienen die Steuerlisten aus den Jahren 1717 bis 1783, die durch sämtliche Taufen, Hochzeiten und Sterbefälle aus den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrgemeinde St. Lambertus Bremen ergänzt wurden. So entstand ein vollständiges Bild aller Familien der heutigen Gemeinde Ense im dem Zeitraum. Da nur wenige Bewohner nicht katholisch waren, umfasst diese Darstellung nahezu die gesamte Bevölkerung. Besonderes Augenmerk galt dabei nicht nur den wohlhabenden Familien der größeren Höfe, sondern auch den Lebensverhältnissen aller Familien – einschließlich Beiliegern und Vagabunden.
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Die Daten sind nicht nur aufgelistet, sondern auch ausgewertet. Dabei wird deutlich, dass der Begriff „Familie“ im untersuchten Zeitraum nicht mit unserer heutigen Vorstellung einer standesrechtlichen Abstammung übereinstimmt. Innerhalb einer Generation konnten die Namensträger aus völlig unabhängigen Familien stammen, wobei der Name der Hofstätte eine zentrale Rolle spielte. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Vergleich der Bevölkerungsentwicklung anhand der Daten aus den Kirchenbüchern und denen aus den Steuerlisten. Die dokumentierten Tätigkeiten der Kötter und Beilieger bieten zudem einen anschaulichen Überblick über die Entwicklung verschiedener Berufsgruppen innerhalb der Bevölkerung. Die in den Quellen nur am Rande erwähnten Frauen konnten durch eine systematische und strukturierte Darstellung der Familienzusammenhänge in ihrem Lebensweg von der Geburt in der Herkunftsfamilie über eine oder mehrere Eheschließungen bis hin zu ihrem Tod beschrieben werden. Auf diese Weise werden nicht nur die genealogischen Linien, sondern auch die biografischen Kontinuitäten und Brüche weiblicher Lebensverläufe sichtbar, die in den Quellen selbst oft nur fragmentarisch überliefert sind.